Ärztin im Gespräch mit einer Patientin

Online-Workshop für Hausärzt:innen

Die Nachfrage nach Suizidassistenz hat seit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts aus dem Jahr 2020 spürbar zugenommen. Insbesondere Hausärzt:innen sind häufig die ersten Ansprechpartner, wenn Patient:innen mit dem Thema an sie herantreten. Viele Ärztinnen und Ärzte sind jedoch unsicher und teilweise von der Annahme überzeugt, dass Suizidassistenz generell verboten sei.

Um Ihnen mehr Sicherheit und Klarheit im Umgang mit solchen Anfragen zu geben, laden wir Sie herzlich zu einem praxisorientierten Workshop ein. Ziel ist es, Ärzt:innen mit den neuesten rechtlichen Entwicklungen und der DEGAM S1-Leitlinie Umgang mit dem Wunsch nach Suizidassistenz in der hausärztlichen Praxis vertraut zu machen. So können Sie im Umgang mit dem Wunsch nach Suizidassistenz in Ihrer Praxis handlungsfähig und sicher auftreten.

Die DEGAM fordert, Gespräche darüber sollten „ergebnisoffen“ sein. In der Fachpresse taucht stattdessen oft die Forderung nach mehr Suizidprävention auf. Aber wie soll diese aussehen? Nur wenn Ärzt:innen Kenntnis von Suizidgedanken haben, können sie in der Suizidprävention etwas erreichen. Um diese Gespräche aber auch ergebnisoffen zu führen, sollten sie nicht nur die Rechtslage kennen und erklären können. Sie sollten auch den Aufwand und Ablauf eines assistierten Suizids kennen und nötigenfalls beschreiben können.
Es werden sowohl Fälle von Suizidprävention als auch Fälle von assistierten Suiziden besprochen.

  • Autonomie, Recht und Berufsrecht im Zusammenhang mit Suizidassistenz
  • Vorstellung der DEGAM S1-Leitlinie zum Umgang mit dem Wunsch nach Suizidassistenz in der hausärztlichen Praxis

Dr. med. Rudolf Wolter
niedergelassener Allgemeinarzt,
Zusatzweiterbildung Palliativmedizin, Camburg

15:00 – 15:45

15:45 – 16:30



16:30 – 16:45

16:45 – 17:30


17:30 – 18:30

Teil 1: Autonomie, Recht und Berufsrecht

Teil 2: Vorstellung der DEGAM S1-Leitlinie.
Wie geht man sicher mit der Nachfrage nach Suizidassistenz um?

Pause

Teil 3: Suizidprävention und ärztlich assistierter Suizid: Fälle in der Praxis

Teil 4: Fragen der Teilnehmenden und Diskussion

Teilnehmer:innen: Max. 25 Personen

Veranstaltungsort: Online
Der Zugangslink wird nach der Anmeldung, einige Tage vor der Fortbildung, zugesandt.

Gebühr: 75 €

Anerkennung CME-Fortbildungspunkte
Die Fortbildung ist von der Akademie für Ärztliche Fortbildung in Rheinland-Pfalz anerkannt.

4 Punkte

Die Veranstaltung erhält kein Sponsoring.

Auskunft
Ulla Bonnekoh, Geschäftsführerin Infopunkt.Sterbehilfe UG 
Telefon: 06347 98 27 638
E-Mail: u.bonnekoh@infopunkt-sterbehilfe.de