Die Pharmazeutische Zeitung berichtete Anfang September zweimal über das Recht auf selbstbestimmtes Sterben. Am 1. September erschien ein fachlicher Artikel, der über dieses Recht aufklärt. Berichtet wird über die Rechtslage und die Pressesprecherin der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben berichtet über die Praxis sowie die Sicherheitskriterien.
Was bedeutet es, in Deutschland selbstbestimmt sterben zu dürfen – und wie sieht die Praxis dahinter aus?
Seit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts im Februar 2020 ist die Suizidassistenz rechtlich zulässig. Doch was auf den ersten Blick wie ein klarer Fortschritt im Hinblick auf Selbstbestimmung wirkt, wirft in der Umsetzung komplexe Fragen auf: Wer begleitet den letzten Schritt? Wie wird die Freiverantwortlichkeit geprüft? Und wie sichern sich Ärztinnen und Ärzte rechtlich ab?
Die Pharmazeutische Zeitung beleuchtet in ihrem Artikel „Das Recht auf selbstbestimmtes Sterben“ die konkrete Praxis der Freitodbegleitung durch die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS). Anhand aktueller Zahlen, detaillierter Abläufe und juristischer Fallbeispiele zeigt der Beitrag, wie sich das Recht auf Suizidassistenz in der Realität gestaltet – und wo die Grenzen liegen.
Ein lesenswerter Artikel für alle, die sich mit medizinischer Verantwortung, rechtlicher Absicherung und der Frage nach einem würdevollen Lebensende auseinandersetzen möchten.
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Was bewegt eine Ärztin dazu, Menschen beim selbstgewählten Lebensende zu begleiten – und wie sieht diese Aufgabe konkret aus?
In einem eindrucksvollen Interview berichtet Dr. Marion von Helmolt, Fachärztin für Anästhesie und Intensivmedizin, von ihrer Tätigkeit als Freitodbegleiterin. Die Pharmazeutische Zeitung zeichnete am 2. September ein sensibles Porträt einer Ärztin, die sich bewusst für die Unterstützung beim assistierten Suizid entschieden hat – aus medizinischer Erfahrung, persönlicher Überzeugung und dem Wunsch, Menschen in ihrer letzten Lebensphase würdevoll zu begleiten.
Der Artikel beleuchtet nicht nur den Ablauf einer Freitodbegleitung, sondern auch die inneren Konflikte, ethischen Überlegungen und juristischen Prüfungen, die damit verbunden sind. Von Helmolt schildert, wie sie sich in die Situation der Sterbewilligen hineinversetzt, deren Entscheidung nachvollzieht und nur dann begleitet, wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind – und es sich auch für sie persönlich stimmig anfühlt.
Ein bewegender Beitrag über Verantwortung, Empathie und die Frage, wie ärztliches Handeln am Lebensende aussehen kann – jenseits von Therapie und Technik.

