Heute erschien ein Artikel im Trierischer Volksfreund. Petra Bladt erzählt die Geschichte Ihres Mannes, der aufgrund einer schweren Krankheit die Vermittlung einer Freitodbegleitung beantragte.
Der Beitrag erzählt die Geschichte von Petra Bladt und ihrem Mann Ralf, der an Amyotropher Lateralsklerose (ALS) erkrankte. Ralf war LKW-Fahrer und bemerkte im Herbst 2020, dass er seine Hand nicht mehr richtig bewegen konnte. Nach zahlreichen Untersuchungen wurde schließlich die Diagnose ALS gestellt, was für beide ein Schock war.
Ralfs Zustand verschlechterte sich rapide, und er entschied sich, sein Leben zu beenden, da er nicht hilflos ans Bett gefesselt und von Fremden gepflegt werden wollte. Zunächst hatte er darüber nachgedacht für eine Suizidhilfe in die Schweiz zu fahren. Aber dann erfuhr er von einem Pfleger, dass es nun auch in Deutschland die Möglichkeit gibt, sein Leben mithilfe eines Arztes zu beenden.
Petra unterstützte ihn bei dieser Entscheidung und sie traten der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) bei, um eine Freitodbegleitung zu beantragen. Am 3. Februar 2022 fand die Begleitung statt, und Ralf verstarb friedlich. Petra fand Trost in ihrer neuen ehrenamtlichen Tätigkeit bei der DGHS und lebt nun bewusster und schätzt das Leben mehr.

